Aktivenfahrt nach Gdańsk (Danzig)

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Am 27.August machte sich eine zunächst kleine Gruppe von Fünf Unitariern vom Haus aus auf den Weg zum Dortmunder Flughafen, wo der Rest schon geduldig wartete. Voller Erwartungen stiegen wir also in den Flieger, auf in den wohlverdienten Urlaub nach Danzig. Dort angekommen ging es zügig mit dem Bus mach Sopot, wo wir unsere Ferienwohnung bezogen. Schnell auspacken und dann ab in die Stadt, denn der Hunger war nach so einer langen Reise groß. Am Strand erwarteten uns frische Fische und ein kühler Gerstensaft, definitiv eine gute Entschädigung für die Strapazen der Reise.

Gut gestärkt hieß es dann nochmal einkaufen und ab nach Hause, umziehen und fertig machen für den ersten Abend.  Wie immer beginnt so ein Abend oft mit dem Spruch „Ich komm noch mit für ein Bier, ich bin irgendwie kapput.“, enden tut dies meist ganz anders. Trotzdem hieß es aus am nächsten Morgen um 9 Uhr aufstehen und los geht’s. Windsurfen stand auf dem Programm, allerdings wurde dies aufgrund der eher Anfängerunfreundlichen Verhältnisse zu  einer Runde Minigolf. Danzig2
Den restlichen Tag verbrachten wir am Strand und mit dem vorzüglichen Essen, welches an jeder Straßenecke wartete. Neben dem Fisch probierten wir auch polnische Spezialitäten wie beispielsweise Goffre, warme Waffeln mit Schlagsahne und Früchten.
Die weitern Tage verbrachten wir größtenteils in Danzig und sogen die Eindrücke einer Polnischen Großstadt auf. Die Siencia wollten wir in diesem Urlaub allerding nicht zu kurz kommen lassen, so besichtigten wir das Museum der Solidarność, welches genau an diesem Tag Neueröffnung feiert. Aufgrund dessen, war ein sehr großes Medienaufgebot vorhanden und viele wichtige Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Politik zu Gast.
Die Besichtigung der Westerplatte, an welchem der zweite Weltkrieg begonnen hat, lieferte viele und teilweise sehr drastische Informationen über die Zustände in der Zeit.
Danzig bietet weiterhin unterschiedliche Kirchen, in der größten, der Marianenkirche erklommen wir nach ca. 15 Minuten die Kirchturmspitze.

Ein weiteres Highlight war die Burschenprüfung von Bbr. Christian Brell, Richard Breimann und Paul Grewe. In unserem kleinen „Wohnzimmer“ hielten wir die 3 Stündige Prüfung ab. Insgesamt sind wir  sehr zufrieden mit unseren neuen Füchsen, besonderen Dank daher nochmal an die alten Fuxmajoren Julian Mingebach und Jan Zimmermann.

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Am 31.August endete unser kleiner Ausflug auch schon. An etlichen Erfahrungen reicher und in gewisser Weise erholt traten wir die Heimreise an. An dieser Stelle möchte ich mich im Namen aller nochmals ganz herzlich bei unseren lieben alten Herren bedanken, die uns finanziell sowie mit Ratschlägen unterstützt haben und uns somit vieles auf der Reise ermöglicht haben. Es war eine wunderbare Zeit die uns noch enger zusammengeschweißt hat, auf das wir in Zukunft auch weiterhin blühen, wachsen und gedeihen werden.

Kai Suchanek

 

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