Facebook News

„Do it! – Die Katholische Soziallehre“ war das Motto des diesjährigen Aktiventags vom 24.-26. November 2017 in Eichstätt. In verschiedenen Workshops und Vorträgen beschäftigten wir uns mit der Bedeutung der katholischen Soziallehre und wie man sie anwenden und umsetzen kann. Vielen Dank an die Bundesbrüder e.lb. W.K.St.V Unitas Frankonia zu Eichstätt für das interessante und abwechslungsreiche Wochenende. ... See MoreSee Less

View on Facebook

Erwin von Steinbach: Namensgeber der Kölner Unitas
In diesem Jahr steht er groß auf dem Kalender. Heilig war er nicht, aber er schuf ein unsterbliches Kunstwerk: Erwin von Steinbach, Namensgeber der Unitas Erwinia in Köln. Der Meister von Straßburg, vor genau 700 Jahren am 17. Januar 1318 gestorben, erinnert an die Geschichte der Vorgänger-Korporation, die in der späteren Europa-Stadt ihren Ausgang nahm. Seine „Harfe aus Stein“, wie Karl Friedrich Schinkel sie nannte, ist ein Denkmal für den Glauben und die Kunst zugleich. Wie passend, dass die „Erwinia“ aus dem Elsass schließlich nach Köln kam.
Erwin von Steinbach, um 1244 geboren, traf als Baumeister in Straßburg auf eine Baustelle, die schon damals als „ewig“ galt: Am 15. August 1015 hatte Bischof Wernher den Grundstein an dieser Stelle gelegt, an der nachweislich in einem vier mal vier Meter großen Taufbecken seit der Spätantike getauft worden war. Doch die im spätromanischen Stil begonnene neue Kathedrale ging einfach nicht voran: Großbrände machten mehrfach einen Neuanfang notwendig. Bis Meister Erwin kam, das Fassadengeschoss mit der berühmten Rose entwarf, ein Meisterwerk der Hochgotik. Ein knappes Jahrzehnt als Meister der Straßburger Bauhütte von 1284 bis 1293 reichte ihm, um dem kolossalen himmelstrebenden Bau seinen unvergleichlichen Stempel aufzudrücken. Noch 1316, kurz vor seinem Tod, vermerkt ihn eine Inschrift als Erbauer der Marienkapelle.
2015 feierte Straßburg das 1.000-Jahr-Jubiläum seines Münsters, das mit seinen 142 Metern das höchste im Mittelalter vollendete Bauwerk wurde. Bis heute ist er der sechsthöchste Kirchenbau der Welt. Doch ein Weltwunder mit Schönheitsfehler: Der Südturm wurde nie vollendet. In der Stadt, die zwischen Frankreich und Deutschland mehrfach die Konfession wechselte, wollten die französischen Revolutionäre gar den Nordturm auf dieselbe Höhe stutzen – im Namen der „Gleichheit“. Doch die Straßburger Bürger wussten das geschickt zu verhindern und setzten dem Turmhelm eine Jakobinermütze aus Blech als Freiheitssymbol auf.
Vor genau 120 Jahren, 1898, wird aus dem Unitas-Kränzchen an der alten Straßburger Universität eine richtige Korporation. Und bekommt einen berühmten Bundesbruder als Mitglied: 1906 wechselt der 20-jährige Robert Schuman, zuvor in Bonn, München und Berlin aktiv, dorthin. Er bleibt dort bis zum Studienabschluss 1908 und legt den ersten Teil des Staatsexamens ab. Über Stationen am Amtsgericht Illkirch-Grafenstaden, am Landgericht und an der Staatsanwaltschaft Straßburg führt ihn sein Referendariat an zwei deutsche Anwaltskanzleien und das Bezirkspräsidium in Metz. 1910 legt er in Straßburg die mündliche Doktorprüfung ab und wird mit zum Dr. iur. promoviert. Er geht nach Metz, wird Mitglied im örtlichen Unitas-Zirkel und ist an der Vorbereitung für den dortigen Katholikentag beteiligt - den letzten vor dem I. Weltkrieg, der auch die Unitas in Straßburg geschwächt zurücklässt.
Als das Elsass Frankreich zugeschlagen wird, nimmt die neu begründete Unitas in Köln ihre Tradition auf: 1919 ist die vom Rat der Stadt Köln 1388 gegründete und 1798 unter französischer Besatzung geschlossene Universität wieder eröffnet worden. Bbr. Alphons Maehser, Vorsitzender des Kölner Altherrenzirkels und zugleich Sachverwalter der Straßburger Unitas, beantragt bei der GV in Frankfurt am Main (10.-14. Juni 1919), dass Unitas Köln ausdrücklich mit der ideellen Fortsetzung der Unitas Straßburg beauftragt werden soll. Am 11. Juni wird es beschlossen. Die Kölner Unitarier können an der wiederbegründeten Uni nicht über mangelnden Zulauf klagen und gründen nach dem exorbitanten Mitgliederanstieg noch im selben Jahr die Unitas-Rheinmark. Sie selbst benennt sich jetzt in Unitas-Erwinia um. Ein Namenswechsel, der die 1898 begonnene Unitas-Tradition aus der alten Reichsstadt endgültig fortsetzt. Diesmal unter zwei Türmen – auch wenn deren Fertigstellung ein bisschen länger gedauert hat als der Turm von Straßburg. Aber immerhin.
... See MoreSee Less

View on Facebook

Während VOS Jan-Bernd bei unseren Bundesbrüdern im Norden unterwegs war, führte es den VOP Simon und den VOS Mario anlässlich des Aktiventreffen West auf das Haus e. lb. Unitas Stolzenfels Bonn. Dort feierten wir Festkneipe unter Präsiden Nikos und genossen den Abend im unitarischen Kreise! ... See MoreSee Less

unter Präside Nikos (Stolzenfels)

View on Facebook